Video Der höchste Landbohrturm und das tiefste Loch der Erde in Windischeschenbach in der Oberpfalz/Bayern

Mit 83 Metern der höchste Landbohrturm der Welt. Weithin sichtbar thront er als eine Art Symbol über Windischeschenbach in die Region.

Das 1984 begonnene Kontinentale Tiefbohrprogramm mit unzähligen Experimenten und Langzeitbeobachtungen lieferte wichtige Erkenntnisse unter anderm zur Erdbebenforschung, für die Erderwärmung und über das Verhalten von Flüssigkeiten in der Erdkruste. Für das damals 530 Millionen Mark teure Projekt gelten mehrere Superlative: es war das erste seiner Art weltweit; die Bohrung ist mit 9101 Metern die tiefste der Welt in hartem, kristallinenem Festgestein; ein Meter Bohrung kostete rund 10.000 Dollar; zum Einsatz kam die mit 83 Metern größte und modernste Landbohranlage der Welt.

Schluss bei 9.101 Meter

Den Wissenschaftlern lagen Rekorde aber stets fern. "Das war nie unser Ziel", beteuert Holzförster. Das Forschungsprogramm habe auf der Idee basiert, die kontinentale Erdkruste durch eine übertiefe Bohrung zu erforschen. Diese hätte ursprünglich zehn bis zwölf Kilometer tief werden sollen, doch wegen der ernormen Temperatur von etwa 300 Grad habe man die Bohrung bei 9101 Meter beendet. Der rasante technische Fortschritt auf dem Gebiet der Geophysik und der experimentellen Geochemie habe zwar das Wissen um den Aufbau und die Entwicklung der Kontinente enorm vorangebracht, aber eine verlässliche Interpretation der geophysikalischen Bilder des Untergrundes und eine Übertragung der Labordaten aud die Natur sei bis dahin nicht zuverlässig möglich gewesen.

GEO-Zentrum

1998 entstand das GEO-Zentrum an der KTB als Informations- und Begegnungsstätte für Wissenschaft, Schule und Öffnetlichkeit. Es ist inzwischen eine moderne Umweltbildungsstätte, die sich der Erde als zentralem Thema widmet.

Öffnungszeiten:

1. Mai bis 31. Oktober: 10.00 bis 18.00 Uhr

1. November bis 30. April: 10.00 bis 16.00 Uhr

Infos unter: www.geozentrum-ktb.de

oder www.vfmg-weiden.de

 

Info

Das tatsächlich tiefste Loch der Erde ist die "Kola-Bohrung" in Russland mit 12,26 Kilometern. 1970 senkte sich der erste Bohrer in den Untergrund der russischen Kola-Halbinsel. Stellt man sich die Erde als hart gekochtes Ei vor - mit dem Dotter als Kern, dem Eiweiß als Mantel und der Schale als Kruste - so hatte diese Bohrung nicht einmal den Erfolg eines Eierstechers. Die Grenze zwischen Erdkruste und Erdmantel, die in Deutschland in rund 30 Kilometern Tiefe liegt, wurde bisher nicht erbohrt.

Infos: www.inrussland.net

 

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Tiefste Loch in Windischeschenbach
Größter Landbohrturm vom tiefsten Loch in Windischeschenbach in der Oberpfalz/Bayern

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